Leitlinien der VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.
Neufassung gemäß Beschluss der VdZ-Mitgliederversammlung am 07. September 2009
- Die Mitglieder der Mitgliedsverbände repräsentieren Unternehmen und Betriebe der deutschen Gebäude-und Energietechnik mit Herstellern, Großhandel sowie Anlagenbauern. Marktpartner und andere Institutionen können als fördernde Mitglieder in der VdZ mitarbeiten.
- Ziel der VdZ ist es, Mitglieder sowie fördernde Mitglieder bei der Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen im Bereich der Gebäude- und Energietechnik zu unterstützen. Die Marktbedeutung der Branche soll gestärkt werden. Dabei wird insbesondere die Entwicklung zu ganzheitlichen Systemen berücksichtigt: Wärme- und Kälteerzeugung sowie deren Verteilung und Übergabe, Systeme für die Warmwasserbereitung, Lüftung, Klimatisierung und Gebäudeautomation.
- Ziel ist es, die gemeinsamen Wirtschafts- und Absatzinteressen der Branche im Kernmarkt Deutschland wahrzunehmen. Die VdZ ist die Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch der Branche.
- Die Mitgliedsverbände werden insbesondere durch Aktivitäten in folgenden Aufgabenbereichen unterstützt:
- Absatzförderung sowie gemeinsame Gestaltung der politischen und technischen Rahmenbedingungen
- Bereitstellung von Wirtschaftsdaten zur Darstellung der Bedeutung der Branche und ihrer Entwicklung
- Förderung der Gemeinschaftswerbung
- Unterstützung der ISH zur Förderung der Brancheninteressen
- Die VdZ bekennt sich zu den Zielen einer nachhaltigen, effizienten und umweltschonenden Energieverwendung und einer Schonung der Ressourcen. Neben fossilen Energieträgern werden Erneuerbare Energien verstärkt eingesetzt. Die Arbeit der VdZ ist Energieträger neutral und System offen ausgerichtet.
- Grundlage für das Handeln ist das Prinzip der Subsidiarität. Die VdZ wird dabei unter Berücksichtigung der Aktivitäten der Mitgliedsverbände nur in den Bereichen tätig, bei denen ein qualifiziertes Mandat für die Wahrnehmung von Gemeinschaftsaufgaben vorliegt.
- Die VdZ vertritt die Interessen ihrer Mitglieder vorrangig in Deutschland. Die Mitwirkung an der Gestaltung der Rahmenbedingungen der Europäischen Union erfolgt in Abstimmung mit den Mitgliedsverbänden und deren europäischen Verbänden.
- Die Gemeinschaftsaufgaben werden von der Mitgliederversammlung definiert und nach den Grundsätzen eines Projektmanagements innerhalb des VdZ-Projektforums bearbeitet. Projekte mit hohen Einzelinteressen sind von den Mitgliedsverbänden, deren Interessen betroffen sind, auch finanziell zu unterstützen.
- Die VdZ tritt in den als Gemeinschaftsaufgaben definierten Tätigkeitsfeldern als Spitzenverband der Branche auf.