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Building New Energy #1_2026

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der ersten Ausgabe von Building New Energy im Jahr 2026 stellen wir ein Thema in den Mittelpunkt, das für die weitere Entwicklung der Gebäude- und Energietechnikbranche entscheidend ist: Innovation als Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und technologische Weiterentwicklung.

Die Branche befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und sektorübergreifende Systemlösungen verändern Prozesse, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsstrukturen im Fachhandwerk ebenso wie in Industrie und Großhandel. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit, Dokumentation und Fachkräftesicherung. Innovationsfähigkeit wird damit zum zentralen Faktor für stabile Marktpositionen und wirtschaftlichen Erfolg.

Vor diesem Hintergrund setzt die VdZ gezielt Impulse zur Stärkung technologischer Entwicklungen. Ein Beispiel ist das ZIM-Innovationsnetzwerk IBESS – Innovative Bau-, Energie- und Sanitär-Systeme. In diesem Netzwerk entwickeln kleine und mittlere Unternehmen gemeinsam mit Forschungspartnern marktorientierte Lösungen für die Technische Gebäudeausrüstung – von smarter Sensorik bis hin zu KI-gestützten Anwendungen. Ziel ist es, neue Technologien schneller in die Praxis zu überführen und konkrete Mehrwerte für Betriebe und Marktpartner zu schaffen. 

Auch mit Formaten wie dem Startup@Programm werden junge Unternehmen vernetzt und innovative Ansätze sichtbar gemacht – als Teil eines starken, leistungsfähigen Branchenökosystems. Building New Energy begleitet diese Entwicklungen, ordnet aktuelle Themen ein und zeigt, wo neue Lösungen entstehen. Darüber hinaus darf auch ein weitschweifender Blick auf das Branchengeschehen nicht fehlen: Aktuelle Branchennews, politische Rahmenbedingungen, Markttrends und relevante Initiativen werden kompakt vorgestellt.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und einen erfolgreichen Start in ein innovationsstarkes Jahr 2026.

Ihr Jens J. Wischmann


VdZ-NEWS

Grafik „Wirtschaftsbereich gesamt“ SHK-Konjunkturbarometer; (c) VdZ

Trendumkehr im Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik setzt sich fort

Die aktuellen Ergebnisse des 4. Quartals 2025 zeigen eine Trendumkehr: Nach der negativen Entwicklung im Jahr 2024 lag das Geschäftsklima im Jahresverlauf 2025 insgesamt auf positiven bis ausgeglichen Niveau. Zuvor war das Geschäftsklima sechs Quartale in Folge negativ. Im nun veröffentlichten 4. Quartal 2025 liegt das Geschäftsklima bei +2 auf der Skala von -100 bis +100. Während die Bewertung der aktuellen Geschäftslage mit +4 leicht im positiven Bereich liegt, sind die Erwartungen an die künftige Geschäftslage weiterhin leicht negativ (-1).

Die Trendwende wurde 2025 zunächst vom Gebäudebestand getragen, vor allem durch Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen. In der zweiten Jahreshälfte zog zusätzlich der Neubau an – insbesondere im Wohnbau. Die Wohnbau-Baugenehmigungen legten von Januar bis November 2025 um +13,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu; das spricht dafür, dass die Nachfrage in der Haus- und Gebäudetechnik 2026 weiter steigt. Auch im Bestand ist 2026 mit einem leichten Plus zu rechnen.

Im Nichtwohnbau sind die Genehmigungen dagegen rückläufig. Maßnahmen im Bestand können das nur teilweise ausgleichen – insgesamt ist 2026 daher von weitgehend stagnierenden Bauinvestitionen auszugehen.

Weiterführende Links: Zum Konjunkturbarometer


Startup-Area auf der IFH/INTHERM 2024; Foto: VdZ

Startup@IFH/Intherm: starker KI-Fokus 

Die VdZ, Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e. V., organisiert zum dritten Mal die Startup-Fläche auf der IFH/Intherm. Im Jubiläumsjahr der Fachmesse unterstreicht sie damit ihr Engagement für Innovation und Nachwuchsförderung in der Gebäudetechnik. Die Fläche ist bereits vollständig ausgebucht: 15 Startups präsentieren sich vom 14. bis 17. April 2026 in Halle 4 – so viele wie noch nie in der Geschichte der IFH/Intherm.

Direkt neben der Forumsbühne wird die Startup-Area zum Treffpunkt für junge Gründer, Fachpublikum und etablierte Marktteilnehmer. Die Nähe zur Bühne schafft direkte Anlässe für Gespräche und Kooperationen. Thematisch stehen in diesem Jahr vor allem KI-Lösungen im Mittelpunkt: von Telefonie und Kundenkommunikation über Angebots- und Auftragsprozesse bis zur Bau- und Projektdokumentation – ergänzt durch Assistenzsysteme sowie IT- und Sicherheitsinfrastruktur.

Weiterführende Links: Zur Pressemeldung


IBESS – ZIM-Innovationsnetzwerk zur marktorientierten Entwicklung smarter TGA-Lösungen

Mit dem neu gegründeten ZIM-Innovationsnetzwerk „IBESS – Innovative Bau-, Energie- und Sanitär-Systeme“ baut die VdZ, Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e. V., ihre Innovationsaktivitäten im Gebäudesektor weiter aus. Ziel des Netzwerks ist es, die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Gebäudebestand beispielsweise durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und smarte Sensorik gezielt weiterzuentwickeln.

Teilnehmer des Kick-off-Treffens; Foto: VdZ

Das Innovationsnetzwerk „IBESS“ vereint elf spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Technische Universität Dresden sowie der VdZ. Folgende Unternehmen sind Teil des Innovationsnetzwerks: autarc GmbH, autarxia Infrastruktursysteme GmbH, Coeln Concept GmbH, elio GmbH, ENEKA Energie & Karten GmbH, Hans Schramm GmbH, immersight GmbH, MEISTER 1 / Lokalleads GmbH, Meister Systems GmbH, ratiodomo Ingenieurgesellschaft mbH und Zenesis GmbH. Als Initiatorin koordiniert die VdZ das ZIM-Innovationsnetzwerk, unterstützt bei der strategischen Ausrichtung und fördert den gezielten Wissenstransfer zwischen den Partnern.

„Mit IBESS treiben wir die Innovationskraft der Branche konsequent weiter voran“, sagt Jens Wischmann, Geschäftsführer der VdZ. „Zusätzlich zu unserem sehr erfolgreichen Startup-Programm gehen wir nun den nächsten Schritt und schaffen mit IBESS die Basis für spannende Innovationsprojekte und leisten so einen konkreten Beitrag zur Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland.“

Den operativen Start markierte ein erstes Arbeitstreffen am 15. Januar 2026 in Wernigerode. Die Netzwerkpartner identifizierten zentrale Synergien und definierten die Grundlagen für eine gemeinsame technologische Roadmap, die künftig die inhaltliche Klammer der Kooperationsprojekte bildet.

Weiterführende Links: IBESS-Website


Grafik: HUSS-MEDIEN GmbH

Deutscher TGA Award 2026 

Die neue Ausschreibungsrunde für den Deutschen TGA Award 2026 läuft. TGA-Fachplanerinnen und -Fachplaner sowie Studierende der TGA oder angrenzender Fachgebiete sind eingeladen, sich zu beteiligen. Eingereicht werden können herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte, die in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden, ebenso wie wegweisende Konzepte, die kurz vor der Umsetzung stehen und neue Impulse für die TGA im Neubau oder in der Sanierung geben.

Die Redaktion der Fachzeitschrift Moderne Gebäudetechnik – Das Praxisjournal für die TGA-Fachplanung lädt dazu ein, Projekte bis zum 31. Mai für den 7. Deutschen TGA Award einzureichen.

Unter www.deutscher-tga-award.de stehen alle Informationen zur Bewerbung, zu Kriterien und Unterlagen, zur Jury sowie zur Preisverleihung zur Verfügung. Die Teilnahme bietet die Möglichkeit, die eigene Leistung einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

Weiterführende Links: Website


INTELLIGENT HEIZEN – VERBRAUCHERNEWS

Foto: Clage

Warmwasser komfortabel und effizient: Dezentrale Gerätevarianten im Überblick

Warmes Wasser ist ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Wohnqualität – ob beim Händewaschen, Duschen oder Spülen. Welche Art der Warmwasserbereitung sinnvoll ist, hängt von den baulichen Gegebenheiten sowie von Komfort-, Energie- und Hygieneanforderungen ab. Dezentrale Elektro-Warmwassergeräte stellen dabei eine zunehmend häufiger genutzte Lösung dar.
Vor allem Einfamilien- und kleine Mehrfamilienhäuser werden häufig über eine zentrale Warmwasserbereitung versorgt. Sie besteht aus einem bedarfsgerecht ausgelegten Warmwasserspeicher und einem Wärmeerzeuger, die in räumlicher Nähe aufgestellt und miteinander verbunden sind.

Weiterführende Links: Zum Beitrag


Foto: Intelligent heizen / Thilo Ross

Checkliste: Wärmepumpen-Angebote verstehen und vergleichen

Wer eine Wärmepumpe installieren lassen möchte, sieht sich häufig sehr unterschiedlich aufgebauten Angeboten gegenüber. Abweichungen bei Leistungsbeschreibung, Detailtiefe und Kostenaufstellung erschweren den Vergleich. Dieser Leitfaden zeigt, welche Kriterien ein qualifiziertes Wärmepumpen-Angebot auszeichnen.

Nachfolgend vorgestellt wird eine Checkliste für ein hochwertiges Angebot für eine monovalente, außenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe im Sanierungsfall. Die aufgeführten Kriterien sollen Heizungsmodernisierern dabei helfen, relevante Angaben schneller zu erkennen, Leistungen besser zu bewerten und mögliche Unklarheiten frühzeitig zu identifizieren. Ziel ist es, eine sachliche Orientierungshilfe für die Angebotsprüfung und den Angebotsvergleich bereitzustellen.

Weiterführende Links: Zum Beitrag


Foto: Canva

Heizen mit Köpfchen: Wie smarte Thermostate Energie und Nerven sparen

Falsch eingestellte Heizkörper, blockierte Thermostate oder dauerhaft gekippte Fenster – viele dieser typischen Bedienfehler kosten unnötig Energie und Komfort. 

Heizungs-Experte Florian Wiemeyer erklärt im Interview, welche Folgen falsches Heizen hat, wie programmierbare Thermostate den Alltag erleichtern und wann sich ihre Anschaffung finanziell lohnt. Außerdem zeigt er, welche Systeme miteinander kompatibel sind und wie sich Thermostate sinnvoll ins Smart Home integrieren lassen.

Weiterführende Links: Zum Interview


VdZ STARTUP-INITIATIVE

Startup-Area der VdZ auf der SHK+E ESSEN 2024: Foto: Alex Muchnik/MESSE ESSEN

Startup@SHK+E ESSEN 2026: KI im Fokus

Vom 17. bis 20. März 2026 rückt die SHK+E ESSEN in Halle 1 gezielt Zukunftsthemen in den Mittelpunkt. In der Startup-Area präsentieren junge Unternehmen innovative Produkte, Services und digitale Geschäftsmodelle für die Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Elektrobranche. Partner ist die VdZ – Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel sowie steigenden Anforderungen an Dokumentation und Administration bietet die Digitalisierung enormes Entlastungs- und Effizienzpotenzial für das Handwerk. Ergänzend dazu bietet die benachbarte SHK+E Expert Stage ein hochwertiges Fachprogramm mit Vorträgen und Diskussionsrunden. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Entlastung des Handwerks durch KI und Digitalisierung
  • Innovative Wärmepumpen- und PVT-Lösungen
  • IT-Sicherheit und digitale Geschäftsmodelle
  • Effizienzsteigerung und Zeitmanagement im Heizungsbau
  • Verbrauchsoptimierung und intelligente TGA-Konzepte

Die Verbindung aus Startup-Pitches und fachlichem Input schafft eine praxisnahe Plattform für Austausch, Inspiration und konkrete Impulse für den betrieblichen Alltag.

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Foto: Messe Berlin GmbH

Startup@gedatec: VdZ verantwortet erstmals Startup-Area auf der gedatec

Mit der gedatec entsteht in Berlin ein neuer Branchentreffpunkt für die Gebäudetechnik im Osten Deutschlands. Als Nachfolgerin der belektro vereint sie erstmals die Gewerke Elektro, SHK und Dachdecker und positioniert sich als Leitmesse für Berlin/Brandenburg sowie die östlichen Bundesländer.

Vom 13. bis 15. Oktober 2026 öffnet die neue Fachmesse ihre Tore. ber Startup@gedate erhalten junge Unternehmen erstmals eine eigene Bühne. Geplant sind insgesamt bis zu 15 Startups, die ihre Lösungen, Produkte und digitalen Geschäftsmodelle einem qualifizierten Fachpublikum präsentieren.

Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen. Startups profitieren besonders davon, bei der Premiere von Anfang an dabei zu sein: mit hoher Sichtbarkeit, direktem Zugang zu einem wachsenden Netzwerk aus Handwerk, Industrie und Planung sowie besten Chancen auf Kooperationen und Marktzugang.

Die gedatec setzt damit ein starkes Zeichen für Innovation, Vernetzung und Zukunftsthemen in der Gebäudetechnik – und etabliert sich als neuer zentraler Treffpunkt der Branche im Osten.

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Startup-Power auf der GET NORD 2026

Die GET NORD in Hamburg ist die Leitmesse für Gebäudetechnik im Norden. Vom 19. bis 21. November 2026 vereint sie als einzige Fachmesse der Region die Gewerke Elektro, Sanitär, Heizung, Klima und vernetzte TGA unter einem Dach. Damit ist sie die zentrale Plattform für Entscheider aus Handwerk, Planung, Industrie und Architektur – regional wie überregional.

Mit über 39.000 Fachbesuchern (2024) und mehr als 650 Ausstellern aus 19 Ländern ist die GET NORD das größte überregionale Branchenformat für Gebäudetechnik im Norden Deutschlands. Für Startups bedeutet das maximale Reichweite, internationale Sichtbarkeit und direkten Zugang zu relevanten Entscheidern.

In der Startup-Area mit bis zu 20 Ausstellern stehen junge Unternehmen im Zentrum des Messegeschehens. Ergänzend erhalten alle teilnehmenden Startups die Möglichkeit, ihre Innovationen auf der Creator Stage zu präsentieren – ein exklusives Format für hohe Aufmerksamkeit und direkte Ansprache des Fachpublikums. Bewerbungen werden weiterhin entgegengenommen!

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BRANCHEN-NEWS

Grafik: BDH

Jahresbilanz: Heizungsabsatz fällt auf niedrigsten Stand seit 15 Jahren

Der Absatz von Heizungen ist in Deutschland im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen. Das zeigt die Jahresbilanz, die der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) heute vorgelegt hat. Demnach setzten die Hersteller im vergangenen Jahr nur rund 627.000 Anlagen ab – 12 Prozent weniger als im bereits schwachen Vorjahr. Damit ist der Heizungsmarkt in Deutschland das zweite Jahr in Folge rückläufig.

Aus Sicht des Verbandes sind politisch verursachte Unsicherheiten hauptverantwortlich für die gegenwärtige Absatzkrise. Die hitzige öffentliche politische Auseinandersetzung um das Gebäudeenergiegesetz 2023 habe Vertrauen zerstört. Die große Koalition hat im Koalitionsvertrag beschlossen, das sogenannte „Heizungsgesetz“ abzuschaffen, ließ jedoch bislang offen, welche Regelungen künftig gelten sollen.

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Grafik: DG Haustechnik

Aktuelle Daten der Fachgroßhandels 

Die aktuellen Kennzahlen der DG Haustechnik unterstreichen diese zentrale Rolle: 54 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften gemeinsam einen Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro und beschäftigen etwa 45.000 Mitarbeitende. Mit über 1.900 Betriebsstätten in ganz Deutschland ist der Haustechnikgroßhandel regional präsent und nah an seinen rund 50.000 Fachhandwerkskunden.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die hohe Liefer- und Warenverfügbarkeit. Über neun Millionen Artikel sind im Zugriff, mehr als 40.000 davon werden pro Standort durchschnittlich lagerhaltig vorgehalten. Etwa 5.000 Auslieferungsfahrzeuge sorgen täglich dafür, dass Produkte schnell, zuverlässig und bedarfsgerecht auf die
Baustellen und in die Betriebe gelangen.

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Wärme aus Holz für die Klimawende (Studie 1)

Die neue GVOB-Studie beleuchtet die Rolle von Kamin- und Kachelöfen als Bestandteil einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2050. Im Mittelpunkt steht die regenerative Wärme aus Holz als notwendiger Partner der Klimawende. Ziel ist es, die Diskussion über Holzwärme als Option der Wärmewende auf eine belastbare Grundlage zu stellen. Dabei stützt sich die Analyse weitgehend auf öffentlich zugängliche Quellen sowie auf Daten und Studien unter anderem des Bundesumweltamtes und des Statistischen Bundesamtes. Ergänzt wird dies durch wissenschaftliche Untersuchungen öffentlicher Forschungseinrichtungen und recherchierte Beiträge aus Qualitätsmedien.

Weiterführende Links: Zur Studie


Michael Muerköster, Danfoss, Dr. Laura Dorfer, VDMA Armaturen; ©VDMA

Effiziente Heiz- und Kühlsysteme unverzichtbar für Energiewende im Gebäude

Mit einem GEG-Positionspapier setzt sich der VDMA Lenkungsausschuss Heizungsarmaturen für den Erhalt bewährter Effizienzmaßnahmen ein. Stabile Rahmenbedingungen sind entscheidend für Dekarbonisierung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Branche.

Der VDMA Lenkungsausschuss Heizungsarmaturen legt ein Positionspapier zur GEG-Reform vor. Darin fordert er, dass bei der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der möglichen Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) stärker in den Mittelpunkt der politischen Diskussion rückt. Dies gilt besonders für die energieeffiziente Raumheizung und -kühlung als zentrale Infrastruktur der Energiewende im Gebäudebereich.

Zentrale Mindestempfehlungen des Positionspapiers:

  • Erhalt bewährter Maßnahmen und Schaffung klarer Vorgaben zu Komponenten des hydraulischen Abgleichs, zur Inspektion und Wartung
  • Keine pauschalen Eingriffe in angrenzende TGA-Regelungen
  • Planbare, umsetzbare und langfristig gesicherte Rahmenbedingungen
  • Erhalt und Ausbau finanzieller Förderungen für Effizienzsteigerungsmaßnahmen, insbesondere bei wassergeführten Heiz- und Kühlsystemen sowie Optimierungen von Heizungsanlagen

Weiterführende Links: Zur Pressemeldung


Verbände-Appell zum Gebäudemodernisierungsgesetz

In einem gemeinsamen Appell ruft ein breites Bündnis aus 14 Verbänden die Bundesregierung auf, die Weiterentwicklung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hin zu einem Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) entschlossen voranzutreiben und rasch für klare, verlässliche, praxistaugliche und bezahlbare Rahmenbedingungen zu sorgen. Verzögerungen schaden den betroffenen Branchen und schaffen weitere Unsicherheiten. Ziel ist ein verständliches, technologieoffenes und investitionsfreundliches Gesetz, das den Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 ebnet.

Weiterführende Links: Zum Appell


MEISTERWÄRME Summit 2026; Foto: Daniela Pfeil

MEISTERWÄRME Summit 2026 – Wo Wärmewende Praxis wird

Der MEISTERWÄRME Summit 2026 hat gezeigt, wie Wärmewende funktioniert, wenn Forschung, Handwerk, Industrie und Verbände an einem Tisch sitzen. Rund 60 Teilnehmende kamen am 27. Januar in Berlin zusammen, um konkrete Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu diskutieren – praxisnah, offen und auf Augenhöhe.

MEISTERWÄRME ist ein vom BMWE gefördertes Forschungsprojekt zur Digitalisierung der Heizungswartung. Ziel ist die Entwicklung eines sprachgesteuerten KI-Assistenzsystems, das die Fehlerdiagnose automatisiert und Serviceprozesse im SHK-Handwerk optimiert.

Der MEISTERWÄRME Summit ist mehr als ein Branchentreffen. Er ist ein Arbeitsformat für alle, die Wärmewende nicht nur diskutieren, sondern umsetzen wollen.

Weiterführende Links: Zum Forschungsprojekt


SANITÄR-NEWS

KfW-Zuschussprogramm 455-B kehrt zurück!

Mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2026 durch den Bundesrat stehen in diesem Jahr 50 Millionen Euro für barrierefreies und altersgerechtes Umbauen – beispielsweise für das Badezimmer – zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie dem Klima- und Transformationsfonds (KTF).

Wie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) auf Nachfrage unserer Aktion Barrierefreies Bad (ABB) bestätigte, läuft die Förderung über das KfW-Zuschussprogramm 455-B „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ und richtet sich an Eigentümer und Mieter (mit Zustimmung des Vermieters). Der Förderzuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Ausgehend vom Stand von 2023 ist mit einem Zuschuss für Einzelmaßnahmen (wie z.B. für einen barrierefreien Badumbau) in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten zu rechnen, allerdings gedeckelt auf maximal 2.500 Euro.

Wer beispielsweise sein Badezimmer altersgerecht umbauen möchten, muss sich allerdings noch etwas gedulden. Denn die Mittel werden laut Auskunft des BMWSB erst im Frühjahr 2026 zur Verfügung stehen – ein genaues Datum konnte noch nicht genannt werden. Da die Fördermittel erfahrungsgemäß schnell erschöpft sind, sollten diejenigen, die den Zuschuss erhalten möchten, möglichst direkt zum Programmstart den Antrag stellen. VDS und ABB informieren zeitnah, ab wann diese gestellt werden können.

Weiterführende Links: Website der VDS


#ISH2027

Save the Date: ISH 2027 – Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Luft

Vom 15. bis 19. März 2027 lädt die ISH – Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Luft nach Frankfurt am Main ein. Als internationaler Branchentreffpunkt der SHK-Branche bietet die Messe eine strukturierte Plattform, um praxisnahe, nachhaltige und digital vernetzte Lösungen für die Herausforderungen der Gebäudetechnik zu präsentieren und zu entdecken.

Weiterführende Links: ISH-Website


Termine

17. bis 20. März 2026 | Essen
Startup@SHK+E ESSEN 2026
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14. bis 17. April 2026 | Nürnberg
Startup@IFH/Intherm 2026
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13. bis 15. Oktober 2026 | Berlin
Startup@gedatec 2026
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19. bis 21. November 2026 | Hamburg
Startup@GET NORD 2026
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20. November 2026 | Hamburg auf der GET NORD
Deutscher TGA-Award: Preisverleihung  
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