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EU-Energielabel für Heizungen werden angepasst

Auf HEIZUNGSlabel.de können Hersteller ihre Energielabel aktualisieren

Am 26. September 2019 wird das Energieeffizienzlabel für Heizungen der Europäischen Union (EU) angepasst. Die Stufen des Labels, die die Effizienz der Geräte anzeigen, werden neu geordnet. Es entfallen die Stufen E bis G, neu hinzu kommt hingegen die Effizienzstufe A+++. Auf der VdZ-Plattform HEIZUNGSlabel.de können Hersteller ihre Energielabel ab dem 26. September aktualisieren.

Die Label-Änderung betrifft nur Einzelgeräte, nicht aber Verbundsysteme. Betroffene Produkte sind Heizkessel, Wärmepumpen, Raumheizgeräte mit Kraft-Wärme-Kopplung (VO 811/2013/EU) sowie Festbrennstoffkessel (VO 1187/2015/EU). Das gesonderte Label für Verbundanlagen weist bereits seit Einführung 2015 die Effizienzstufe A+++ auf. An der bestehenden Eingruppierung von Heizgeräten ändert sich nichts. Produkte, die auf dem bisherigen Label mit A gekennzeichnet sind, werden auch nach der Anpassung weiterhin unter A eingruppiert. Mit A+ oder besser werden ausschließlich neue Heizungsanlagen gekennzeichnet, die erneuerbare Energien miteinbeziehen.

„Mit der Effizienzstufe A+ und besser können Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick sehen, ob eine Heizung mit erneuerbaren Energien arbeitet oder nicht. Diese Information ist für viele Menschen mittlerweile sehr wichtig und trägt zur Kaufentscheidung bei. Hersteller, die die Produktdaten ihrer Geräte nun anpassen müssen, können das bequem auf unserer Plattform HEIZUNGSlabel.de tun“, sagte Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ.

Das Energielabel für Heizgeräte existiert seit Ende 2015. Durch das Energielabel sollen Verbraucher über die Energieeffizienz von Heizgeräten informiert und zum Kauf besonders umweltfreundlicher Geräte motiviert werden. Energielabel für Einzelgeräte werden von den Herstellern bereitgestellt. Großhändler und Handwerker müssen Kunden Produkt- und Verbundanlagenlabel bereits mit dem Angebot übergeben.

Die VdZ-Branchenplattform HEIZUNGSlabel.de bündelt diese Aufgaben von Herstellern, Großhändlern und Handwerkern und reduziert den Mehraufwand für alle Beteiligten. Sie unterstützt außerdem den Handwerker bei der Berechnung des Energielabels für Verbundanlagen. Hersteller speisen dazu die für die Berechnung des Verbundanlagenlabels relevanten Daten in das VdZ-Portal ein. Im Portal steht ein Berechnungstool zur Verfügung, das aus den Einzeldaten ein Verbundanlagenlabel generiert.

Auf HEIZUNGSlabel.de sind energieverbrauchsrelevante Informationen von über 20.000 Artikeln von 150 Marken abrufbar. Die Plattform ist mit den Warenwirtschaftssystemen des Großhandels, gängigen Handwerkssoftwaren und den Branchenplattformen Open Data Check des DG Haustechnik und Open Data Pool des ZVSHK verbunden. Hersteller können die neuen Energieeffizienzlabelklassen 2019 für ihre Heizgeräte auf HEIZUNGSlabel.de aktualisieren.

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