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Pressemitteilungen

Serielles Bauen als Gamechanger bei der Bewältigung des Fachkräftemangels?

Industrieunternehmen und Großhändler messen serieller Planung zukünftig eine große Bedeutung zu

Berlin, den 23.11.2022. Verkürzte und vereinfachte Planungsprozesse und die Standarisierung von Produkten und Lösungen im SHK-Bereich könne laut Einschätzung von Großhändlern und Herstellern ein zentraler Baustein zur Lösung des Fachkräftemangels darstellen. Das ist das Ergebnis der Zusatzfrage „Serielles Bauen“ aus dem aktuellen SHK-Konjunkturbarometer. Demnach gaben über 70 % der befragten Unternehmen an, dass im seriellen Bauen eine Lösung für den (zukünftigen) Fachkräftemangel läge. Besonders die Verkürzung der Planungsprozesse und Standarisierungen im Zuge serieller Baumaßnahmen wurden als große Chance für die SHK-Branche gesehen.

Besonders für die Sortimente Lüftung, Sanitärinstallation und -keramik sowie für die Heiztechnik werden große Auswirkungen des seriellen Planens angenommen. Auswirkungen der seriellen Ausführung werden vorrangig für den Sanitär- und Lüftungsbereich prognostiziert. In anderen Produktbereichen, etwa bei den Stahlheizkörpern, würden sich gemäß der Einschätzung der Befragten deutlich weniger Effekte des seriellen Bauens zeigen.

Bei der Befragung zum seriellen Bauen wurde zwischen serieller Planung und serieller Ausführung unterschieden. Serielles Bauen umfasst beispielsweise standardisierte Grundrisse und Typenhäuser. Unter serieller Ausführung wird die Vorfertigung von Wand- und Deckenelementen oder Raummodulen bzw. Badmodulen begriffen. Eingebettet ist die Zusatzfrage zum seriellen Bauen in die Erhebung der SHK-Konjunkturdaten des 3. Quartals.

Ergebnisse des SHK-Konjunkturbarometers für das 3. Quartal 2022

Trotz sehr großer Unsicherheiten im Marktumfeld lag das Geschäftsklima in der SHK-Branche auch im 3. Quartal 2022 im positiven Bereich. Jedoch haben sich die Erwartungen an das kommende Quartal deutlich eingetrübt.

Zum SHK-Konjunkturbarometer

Das SHK-Konjunkturbarometer bildet die konjunkturelle Entwicklung der Unternehmen im Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik ab. Das SHK-Konjunkturbarometer wird quartalsweise von VdZ, Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V., und VDS, Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V., veröffentlicht. Seit 2021 enthalten die Berichte ausgewählte Zusatzfragen zu aktuellen, branchenrelevanten Themen.

Dokumente

2022_Q3: Grafik „Serielles Bauen“ – Zusatzfrage
Pressemitteilung „Serielles Bauen als Gamechanger“

Weitere Informationen

Die gesamten Grafiken zum gesamten Wirtschaftsbereich, dem Geschäftsklima innerhalb der Teilbranchen sowie nach Produktbereichen sowie eine Darstellung der aktuellen und zurückliegenden SHK-Konjunkturbarometer finden Sie unter https://www.vdzev.de/branche/konjunkturbarometer.

Pressekontakt
Stefanie Bresgott
Referentin für Kommunikation
VdZ e.V.
stefanie.bresgott@vdzev.de
Tel. 030 / 27874408-22

VdZ – Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. und VDS – Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V.

Die VdZ vertritt die Interessen der dreistufigen Wertschöpfungskette der Gebäude und Energietechnik: Industrie, Großhandel und Installationsgewerbe. Die VDS ist der Dachverband der deutschen Unternehmen im Bereich Bad und Sanitär. Beide Verbände sind Träger der Weltleitmesse ISH in Frankfurt. Der Wirtschaftszweig Haus- und Gebäudetechnik umfasst 49.900 Unternehmen mit 541.000 Beschäftigten und einem Branchenumsatz von 66,4 Milliarden Euro (Stand 2021).

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